FC Geisenfeld - SV Karlshuld

FC Geisenfeld

1:4

SV Karlshuld

Spielbericht

Frustrierendes 1:4 gegen Karlshuld

"Die Niederlage heute ist wahnsinnig frustrierend und mir tun Trainer und Team einfach nur leid, denn wir waren 70 Minuten mindestens gleichwertig," stellte FCG-Sprecher Matthias Gabler nach dem Spiel vor 250 Zuschauern am Volksfestsonntag fest. "Dass Karlshuld dich mit seiner Qualität auseinander spielt, wenn du aufmachen musst, ist halt dann einfach so."

FCG-Coach Robert Lang musste auf Julian Haller verzichten, dafür kehrte Josef Amort in den Kader zurück. Mit geänderter Formation, 3-5-2 statt 4-2-3-1, ging es mutig nach vorne und die eine oder andere Defensivlücke auf Grund der Umstellung wurde mit viel Einsatz wett gemacht, so dass Karlshuld außer einem ersten Torschuss durch Hallmen ncht zu klaren Chancen kam und öfter im Abseits stand. Allerdings hätten die Gäste bei zwei strittigen Strafraumszenen durchaus einen Elfmeter bekommen können. Auf der Gegenseite schoss Manuel Steiniger nach zehn Minuten über den Querbalken, nachdem er per Pass in den Rückraum perfekt angespielt worden war. Nach siebzehn Minuten spielte Eyup Aslan den Ball vom Strafraumeck an den Fünfmeterraum, wo Florian Lang völlig frei stand und unter Torwart Hauschild hindurch zum 1:0 traf. Danach neutalisierten sich beide Teams weitgehend, bis zur 38. Minute. Da brachte Markus Renoth den Ball von links auf Florian Lang, allerdings mit zuviel Wucht, so dass Lang den Ball erst stoppen musste und seinen auf der Torlinie liegenden Gegenspieler anschoss. In der ersten Minute der Nachspielzeit stand erneut Lang im Mittelpunkt, als er den Ball nach einem langen Pass am herauslaufenden Hauschild vorbeispitzelte, aber auch am langen Eck. Mit dem Pausenpfiff rettete dann Markus Renoth nach einer Ecke der Gäste auf der Linie.

Nach dem Seitenwechsel kam Karlshuld besser in die Partie, auch weil Robert Lang zweimal wechseln und wegen angeschlagener Spieler im Laufe der zweiten Halbzeit noch öfter umstellen musste, und Geisenfeld hatte weniger Entlastungsangriffe. Jedoch musste Ziegler bei einer Chance von Josef Amort vor der LInie klären. Es dauerte bis zur 61. Minute, eher FCG-Torwart Benny Feil bei einem Kopfball ernsthaft eingreifen musste. Fast aus heitertem Himmel drehte Berchermeier in der 71. und 74. Minute die Partie. Erst konnte er sich nach einer Heringabe von links die Ecke aussuchen, dann profitierte er nach einem Freistoß von einem Fehler des sonst so zuverlässigen Torwarts Feil. Nun mussten die geschockten Gastgeber natürlich aufmachen, kamen aber trotz allem Einsatz nicht mehr zu Chancen und Karlshuld nutzte zwei Konter durch Froncek und Anikin zum 1:3 und 1:4.

Einen Punkt hätten sich die Gastgeber mindestens verdient, doch die Kreisliga ist eben kein Wunschkonzert. Nach einem solchen Spielverlauf fehlen aber erst mal die Worte. 

Matthias Gabler
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