SV Ingolstadt-Hundszell - FC Geisenfeld

SV-Hundszell

1:1

FC Geisenfeld

Spielbericht

Gerechte Punkteteilung in Hundszell

Der FCG trat ohne neun Spieler in Hundszell an, Jan Horowski und Benny Buetusa aus der zweiten Mannschaft rückten in den Kader. Horowski startete sogar kurzfristig, da die Münchner Zariqi und Gürpinar im Stau standen, und er machte seine Sache sehr gut. Vielleicht lag es daran, dass man diesmal nicht den Druck des Favoriten hatte, die Gäste waren von Beginn an wesentlich präsenter und agierten deutsch geschlossener als in der Vorwoche. Schon nach zwei Minuten waren sich Abwehr und Torwart der Gasgeber nach einem langen Ball nicht einig, klärten ihn genau vor die Füße von Oliver Ploch und der traf zum frühen 0:1. Der Treffer beflügelte die Gäste, die ein starkes Pressing spielten, konzentriert verteidigten und die in der 10. Minute beinahe das zweite Tor nachgelegt hätten. Nach toller Vorarbeit von Ali Erbas ging Julian Haller über links aufs Tor zu, schoss aber knapp am langen Eck vorbei. In der 18. Minute gab es dann Freistoß für Hundszell, den Wittmann am langen Eck zum 1:1 traf. Es war eines der wenigen male in denen der Torjäger Markus Seeber entwischen konnte, der als Rechtsverteidiger ein bärenstarkes Spiel machte. Nach dem Treffer bekam nun Hundszell Oberwasser und zeigten ihre große Klasse im Angriffsspiel. Besonders mit Tempo und über die rechte Seite, die Geisenfeld phasenweise nicht dicht brachte, kamen sie immer wieder gefährlich vor das Tor, der starke Benni Feil und seine Vorderleute konnten aber einen weiteren Treffer verhindern.

Nach dem Seitenwechsel war Geisenfeld wieder besser im Spiel, die Ordnung war zurück und man war sogar optisch leicht überlegen. Hundszell hatte aber die gefährlichen Torchancen. In der 54. Minute tauchte Kusche nach einem schnellen Angriff über rechts frei vor Feil auf, der den Schuss aufs kurze Eck aber mit den Fingerspitzen zur Ecke lenkte. Vier Minuten später hätte Geisenfeld einen klaren Handelfmeter bekommen müssen, wie auch Hindszells Co-Trainer Berchermeier zugab, der Schiedsrichter bewertete die Situation aber nicht als strafbar. Danach gab es noch zwei Großchancen für die Gastgeber, einmal rettete Feil großartig im 1 gegen 1, einmal ging der Ball aus Nahdistanz drüber. Die Gäste hatten noch einen gefährlichen Freistoß von Rinor Zariqi zu verzeichnen.

Unter dem Strich ging das 1:1 in einem guten Fußballspiel in Ordnung, da waren sich beide Lager am Ende einig. "Jeder einzelne hat wirklich alles gegeben, genau so muss das sein," war auch FCG-Vorstand Matthias Gabler zufrieden. "Hundszell ist ein absolutes Spitzenteam mit einer brandgefährlichen Offensive, der Punkt ist für uns absolut in Ordnung."

Matthias Gabler
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