FC Geisenfeld - FC Tegernbach

FC Geisenfeld

2:0

FC-Tegernbach

Spielbericht

FCG erkämpft sich durch starken Start den Dreier

Beim FCG rückten die Urlauber Amort und Gürpinar wieder in den Kader, Ploch begann für Konate auf der 10. Die Gastgeber waren anders als in der Vorwoche von Beginn an voll da. Nach vier Minuten gab es Freistoß von rechts, den David Feistenberger nach innen flankte. Wahrscheinlich wäre der folgende Kopfball von Michael Neumair schon im Tor gelandet, aber Ali Erbas drückte den Ball zum 1:0 über die Linie. Eine Minute später wurde Bilal Rihani steil geschickt, Torwart Steiner konnte den Ball nur ablenken, Rihani kam nochmal dran, wurde von seinem Gegenspieler nach außen gedrängt und dann völlig unnötig gefoult. Erbas verwandelte den Strafstoß souverän zum frühen 2:0. Tegernbach wusste mit großer Laufstärke und schnellen Angriffen durchaus zu gefallen, die starke Geisenfelder Viererkette konnte aber alle gefährlichen Situationen bereinigen. Auf der Gegenseite kombinierten die Falkenburger-Schützlinge weiter gefällig und hätten durch Erbas und Rihani das Ergebnis ausbauen können. Kurz vor der Halbzeit führte eine Faustabwehr von Keeper Alexander Adamiok zu einem schnellen Konter über mehrere Stationen, doch am Ende brachte der für den angeschlagenen Ploch eingewechselte Amort freistehend keinen Druck hinter den Ball.

Nach dem Seitenwechsel hatte erneut Geisenfeld die erste Chance durch Harun Caglar, doch danach riss der Faden beim Heimteam und man hatte alle Hände voll zu tun, sich des immer stärker werdenden Tegernbacher Drucks zu erwehren. Zunächst konnte man die Gäste noch vom Tor weghalten, kam aber nicht mehr zu eigenen Aktionen und kaum mehr über die Mittellinie. Das wurde natürlich nicht besser, als Michael Neumair in der 69. Minute mit gelb-rot vom Platz musste. Hart - es war erst das zweite Foul des Mittelfeldspielers - aber vertretbar, denn das 2. Foul war durchaus gelbwürdig. Sei es wie es sei, in Unterzahl kam Tegernbach natürlich noch stärker auf und hatte nun auch zwei klare Torchancen - beide aus der Kategorie "Hochkaräter". Jeweils nach hohen Bällen klärte zunächst Adamiok aus Nahdistanz klasse (75.), dann traf Tegernbach aus nahezu identischer Situation das Gebälk des Geisenfelder Tores (77.). In der 80. Minute kam Geisenfeld dann erstmals wieder in den gegnerischen Strafraum und Josef Amort wurde ganz klar gelegt. Der Schiedsrichter war jedoch mit den Augen wohl dem Ball gefolgt und verweigerte den klaren Strafstoß. Dies war scheinbar der Weckruf für die Gastgeber, die nun wieder mehr Kontrolle über das Spiel erlangten und den Gegner besser vom Tor weghielten. Das änderte sich auch nicht, als Peter Neumayr in der 94. Minute nach einem harten Foul eine berechtigte rote Karte sah und man mit 9 gegen 11 zu Ende spielte. Nach 55 gespielten Minuten in Halbzeit zwei war dann Schluss und Geisenfeld behält etwas glücklich, aber unter dem Strich nicht unverdient 3 Punkte. Die zweite Halbzeit sollte jedoch im Training unter der Woche gut aufgearbeitet werden.

Matthias Gabler
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