FC Geisenfeld - SpVgg Langenbruck

FC Geisenfeld

1:2

SPVGG-Langenbruck

Spielbericht

Die Talfahrt in Geisenfeld geht weiter

FC-Coach Frank Falkenburger wirbelte sein Team ordentlich durcheinander. Zwar rückten nur Torwart Alexander Adamiok und die Mittelfeldspieler Markus Seeber und Michael Neumair für Alex Fink, Bahattin Köksal und Michael Werther neu ins Team, doch taktisch gab es einige Änderungen.

Allerdings war das Team in den ersten 20 Minuten nicht so richtig auf dem Feld und zeigte sich in der Zweikampfführung ähnlich schwach wie in letzter Zeit in der Trainingsbeteiligung. Bei jedem langen Ball der Langenbrucker herrschte Alarmzustand und in der 8. Minute verhinderte Adamiok bei einem Schuss von Thiel den Rückstand. Aus dem folgenden Eckball konterte der FCG blitzschnell, am Ende kam aber dann Josef Amort in der Mitte nicht mehr richtig an den Ball und setzte in drüber. In der 12. Minute gab es erneut Ecke für die Gäste, Geisenfeld agierte kollektiv als Hühnerhaufen und Gärtner köpfte freistehend zum 0:1 ein. Vier Minuten später brachte Geisenfeld den Ball nicht aus der Gefahrenzone, die Gäste konnten immer wieder nachsetzen und schließlich traf Schmidmeir sehenswert aus 17 Metern genau in den Winkel.In der 21. Minute war wieder nach einem hohen Ball das 0:3 fällig, doch der Schuss aus kurzer Distanz ging drüber. In der folgenden Trinkpause rüttelte Falkenburger sein Team lautstark auf und es kam zurück. Bilal Rihani setzte sich über links durch, brachte den Ball zur Mitte und Michael Neumair, Markus Renoth und ein Abwehrspieler bugsierten ihn ins Tor, was der Schiedsrichter Renoth gut schrieb (32.). Mit einer Chance von Julian Haller, einem Lattentreffer von Eyup Aslan per Freistoß, einem gefährlichen Schuss von Lukas Kellermann und einer weiteren Großchance für Langenbruck nach Standard ging es in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel kamen zunächst die Gäste wieder besser ins Spiel und hatten eine gute Chance. Doch mit zunehmender Spieldauer übernahm Geisenfeld das Kommando und hätte in der 56. Minute einen klaren Elfmeter bekommen müssen, als Josef Amort den ausgefahrenen Arm seines Gegenspielers ins Gesicht bekam. Pech und irgendwie symptomatisch, dem Schiedsrichter war der Blick versperrt. Was man dem FCG nicht vorwerfen kann, wäre mangelnder Einsatz, denn jeder Spieler hängte sich in der letzten halben Stunde voll rein. Es bleibt jedoch der Eindruck, dass das Team im Moment genau das nicht ist und als solches nicht funktioniert. Dennoch wäre bei zwei gefährlichen Freistößen von Rinor Zariqi und je zwei guten Chancen von Bahattin Köksal und Josef Amort locker mehr drin gewesen, aber im Moment will der Ball nicht über die Linie, selbst als das Tor, wie in der letzten Aktion, leer war.

Unter dem Strich bleibt die vierte Niederlage in Folge und die Frage, welcher Wurm momentan eigentlich drin steckt. Der Wintermeister hat seine Aufstiegschancen durch vier Punkte in 6 Spielen seit dem Winter quasi vernichtet und jeder einzelne ist gefragt, ob er momentan alles für den Erfolg tut, was möglich ist.

Matthias Gabler
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