FC Geisenfeld - FC Tegernbach

FC Geisenfeld

1:2

FC-Tegernbach

Spielbericht

Zwei Gesichter - Heimniederlage gegen Tegernbach

Bis auf Haller und Günnewig sind alle wieder an Bord beim FCG und das Team von Frank Falkenburger spielte eine gute erste Hälfte. Der Spielaufbau aus der Defensive funktionierte trotz Tegernbacher Pressing, in der Offensive war viel mehr Bewegung als zuletzt. Zudem unterband man die Konter der Gäste sehr aufmerksam. Nach 12 Minuten verlängerte Bilal Rihani einen Ball in den Lauf von Dennis Maier, der aber im 1 gegen 1 an Tegernbachs Torwart Pöschl scheiterte und auch den Nachschuss neben das Tor setzte. Der FCG blieb am Drücker, spielte mehrere schöne Angriffe aus, der letzte Pass saß aber nicht, oder Tegernbach blockte im letzten Moment. Aus heiterem Himmel fiel das 0:1. Einmal kam Tegernbach mit einem Konter über rechts durch, Alex Fink wehrte zwar ab, aber in der Mitte staubte Schmidt zum 1:0 ab. Fast im Gegenzug gab es Freistoß für den FCG von der linken Seite, Mike Werther brachte ihn nach innen und Tegernbachs Ostermair setzte den Ball fulminant ins eigene Netz.

Eigentlich hätte das Tor Geisenfeld Auftrieb geben müssen, statt dessen verlor das Team mit Wiederanpfiff komplett den Faden. Tegernbach machte nun mehr Druck auf den Ball und die Gastgeber wurden nervös und produzierten zu viele Fehlpässe. Chancen gab es aber auf beiden Seiten zunächst nicht. In der 63. Minute war Tegernbach nach einem langen Ball durch, lupfte aber Keeper Fink das Leder genau in die Arme. Es ging nun hin und her mit viel Kampf und viel Krampf, die kleinen Chancen von Josef Amort und Sebastian Thoma waren kein Problem für Keeper Pöschl. In der 81. Minute war aber eigentlich das 2:1 fällig, als Josef Amort über rechts durch war, doch er zögerte zu lange mit dem Pass auf zwei völlig freie Mitspieler in der Mitte und wurde abgeblockt. Fast im Gegenzug köpfte Tegernbachs Thomas Mair nach einer Ecke wuchtig zum 1:2 ein. In den verbleibenden Minuten warf Geisenfeld noch mal alles nach vorne, kam aber zu keiner Chance mehr und auch die Gäste konnten den Raum nicht für einen weiteren Konter nutzen.

Am Ende steht eine vermeidbare Niederlage in einem Spiel, in dem der FC Geisenfeld zwei komplett verschiedene Gesichter zeigte, je eine Halbzeit lang. Fakt ist, die Defensive steht, aber man erarbeitet sich kaum Torchancen und wenn man sie hat, vergibt man sie. Die Niederlage darf man nicht zu tragisch nehmen, sie war unglücklich, zumal man kurz vor dem Siegtreffer selber das Tor machen muss. Aber das Spiel hat die Stärken und Schwächen der Gastgeber klar aufgezeigt.

Matthias Gabler
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