FC Geisenfeld - BC Uttenhofen

FC Geisenfeld

2:0

BC-Uttenhofen

Spielbericht

FC Geisenfeld ringt BC Uttenhofen nieder

Am Volksfestsonntag fehlte Lukas Kellermann wegen einer Rückenverletzung, dafür kehrte Simon Kirmaier ins Team des FC Geisenfeld zurück. In der ersten Halbzeit neutralisierten sich beide Teams weitgehend, klare Torchancen waren Mangelware undKampf war Trumpf. Geisenfeld hatte zwei kleinere Schusschancen durch Michael Neumair und Bahattin Köksal, Uttenhofen traf mit einer Ecke direkt den Pfosten und konnte zudem die einzige Unsicherheit des ansonsten sehr starken Torwarts Alex Fink nicht nutzen. Die Gastgeber verursachten allerdings zuviel Freistöße rund um den Sechzehnmeterraum, konnten sie aber letztlich alle klären. Somit ging es mit 0:0 in die Pause. In die zweite Hälfte startete Uttenhofen besser und dynamischer, kam aber gegen eine gut stehende Geisenfelder Elf, die die Ausfälle von Chris Feil (50., muskulär) und Markus Renoth (56., Schlag auf den Fuß) wegstecken musste, nicht zu Torchancen. Allerdings hätten die Gäste durchaus einen recht klaren Elfmeter nach Foul von Feistenberger bekommen müssen, der Schiedsrichter sah es aber anders. Die Gäste machten aber generell auch den Fehler, trotz klarer Ansagen durch den Unparteiischen im gesamten Spiel zuviel zu reklamieren, statt sich auf ihr Spiel zu konzentrieren. In der 68. Minute startete Geisenfeld einen Angriff, Uttenhofens Torwart Walther kam völlig unnötig aus dem Tor und schubste dann noch Bilal Rihani um, der vor ihm an den Ball kam. Den folgenden Elfmeter verwandelte Oguzhan Gürpinar unhaltbar zum 1:0, auch wenn Walther die Ecke ahnte. Nach dem Tor lief die komplette Mannschaft zu Trainer Frank Falkenburger - ein starkes Zeichen der Truppe! Uttenhofen bemühte sich nun, Druck zu machen, operierte aber fast nur mit hohen Bällen und der FCG hatte das Geschehen nun recht souverän im Griff. In der 87. Minute verfehlte Gürpinar das Tor nur um Millimeter. In der Nachspielzeit sah dann zunächst Uttenhofens Situwe-Ouatoula, der sich während der 90 Minuten ständig Wortgefechte mit Gegenspielern, Fans und dem Unparteiischen lieferte, die gelb-rote Karte, dann setzte sich der eingewechselte Deniz Michel im Strafraum durch und traf zum Endstand von 2:0.

Es war keine große Fußballkunst, die war aber auch nicht zu erwarten. Der FC Geisenfeld erzwang das Glück mit einer geschlossenen Teamleistung und gewann unter dem Strich auch verdient. Nun gilt es, weiter Schritt für Schritt zu machen.

Matthias Gabler
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