FSV Pfaffenhofen - FC Geisenfeld

FSV-Pfaffenhofen

4:1

FC Geisenfeld

Spielbericht

Die größere Qualität setzt sich durch - FCG verliert 1:4 beim FSV

Um beim FSV Pfaffenhofen, der neben dem Türkisch SV Ingolstadt wohl den individuell stärksten Kader der Kreisliga hat, ein zählbares Ergebnis zu erzielen, hätte der FC Geisenfeld eine perfekte Leistung zeigen müssen. Das gelang aber nicht und so ging man mit 1:4 baden. Ab der ersten Minute lief die Offensive der Gastgeber wie ein Uhrwerk, die Gäste hatten große Probleme, die Räume dicht zu bekommen und waren meistens einen Schritt langsamer. In der 8. Minute begann das Unheil, als Florian Pöckl nach einer starken Parade von Torwart Alex Fink völlig frei stand und den Ball unter die Latte hämmerte. In der 10. Minute verhinderte Fink mit einer Glanzparade das 2:0. Geisenfeld war sichtlich beeindruckt, traute sich spielerisch zu wenig zu und schlug den Ball meistens hoch nach vorne. Wenn die Gäste den Ball aber dann mal laufen ließen, wurde es aber meistens gefährlich. So auch in der 17. Minute. Nach einem schönen Angriff schickte Bilal Rihani Florian Lang in die Gasse und der behielt frei vor Torwart Zörntlein die Nerven - 1:1. Drei Minuten später traf Pöckl auf der Gegenseite die Latte. In der 25. Minute nahm der FSV einmal mehr Tempo auf, kombinierte sich durch die Mitte und Manuel Andre traf aus 10 Metern zur erneuten Führung. Geisenfeld hätte fast erneut geantwortet, aber nach Traumpass von Lang überlupfte Bahattin Köksal zwar den Torwart, verfehlte aber den Kasten knapp. Kurz darauf ging Lang in einen Pressschlag mit dem Torwart, der Ball ging aber erneut daneben. Das Spiel war nun ausgeglichener mit leichten Vorteilen für die Gastgeber, die noch einmal die Latte trafen. Mit dem Pausenpfiff kam aber dann der Genickschlag. Nach einem zu kurzen Rückpass zum Torwart ging Pöckl dazwischen und musste nur noch ins leere Tor einschieben. So ging es mit 3:1 in die Pause, es hätte auch 5:1, aber auch 3:3 stehen können.

In der zweiten Halbzeit verflachte die Partie dann etwas. Geisenfeld gab sich nicht auf, erholte sich aber nicht mehr von dem kuriosen Tor vor der Pause. Zudem musste man in der 50. Minute den Ausfall von Lukas Kellermann wegstecken, der wichtige Außenverteidiger wird mit einer Fußverletzung wohl länger fehlen. Gute Besserung! Lang und Rihani hatten noch Torschüsse zu verzeichnen, auf der Gegenseite hätte der FSV Pfaffenhofen das Ergebnis mit mehr Konsequenz und Konzentration ausbauen können. in der 87. Minute schloss dann Schilling einen Angriff mit dem 4:1 ab, kurz zuvor hatte Geisenfelds Köksal gelb-rot gesehen.

Der FC Geisenfeld verkaufte sich etwas unter Wert, verlor aber am Ende verdient. Die Niederlage ist nicht unerwartet, durch den Sieg des sehr konstanten Konkurrenten Hohenwart und 6 Punkten Abstand zum rettenden Ufer wird es ein steiniger Weg für Geisenfeld.

Matthias Gabler
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