FC Geisenfeld - TSV Baar-Ebenhausen

FC Geisenfeld

0:0

TSV-Baar-Ebenhausen

Spielbericht

45 starke Minuten reichen nicht - FCG spielt nur 0:0

FCG-Trainer Franky Falkenburger musste gegen seinen Ex-Verein auf Lukas Kellermann und zunächst auf Bilal Rihani verzichten, Julian Haller und David Feistenberger waren wieder verfügbar. Seine Elf begann nervös und Baar-Ebenhausen, das vorwiegend mit langen Bällen operierte, hätte das fast genutzt, doch Torjäger Olbrich wurde gerade noch abgeblockt. Nach etwa 10 Minuten war die Heimelf drin im Spiel und wie im Hinspiel stellte man den Gegner mit schnellen Angriffen über die Flügel vor riesige Probleme - allerdings verpasste man es ebenfalls wie damals, aus diesem Vorteil Kapital zu schlagen. Vor allem über rechts mit Josef Amort und Markus Seeber setzte man sich immer wieder durch, doch der letzte Pass landete immer beim Gegner. Erst gegen Ende der 1. Halbzeit wurde es gefährlich. In der 42. Minute stand Florian Lang nach einem Durcheinander im Strafraum plötzlich frei vor Torwart Kirner, doch der Ball sprang ihm vom Fuß. Eine Minute später war es erneut Lang, der Kirner mit einem Freistoß zur Glanzparade zwang.

So schön der Spielfluss der Gastgeber war, nach dem Seitenwechsel kam er völlig zum Erliegen. Sie ließen sich zu sehr auf kleine Scharmützel mit dem Gegner ein, schlugen die Bälle nur noch hoch nach vorne und von Minute zu Minute merkte man der Mannschaft den Druck an, das Spiel unbedingt gewinnen zu müssen. Baar-Ebenhausen war nun überlegen und in der 52. Minute fischte Torwart Alex Fink einen Freistoß von Spielertrainer Wachs noch aus dem Eck. In der 60. Minute hatte Geisenfeld dann Glück, als Fink einen Gegenspieler im Strafraum erwischte, der durchaus mögliche Elfmeterpfiff aber aus blieb. In den folgenden Minuten hätten die Gäste bei drei Chancen das Spiel zu ihren Gunsten entscheiden können, scheiterten aber an Fink oder an einem Abwehrbein. In der 79. Minute sicherte Fink seinem Team dann wenigstens den Punkt, als er nach einem Abwehrfehler einen Schuss aus kurzer Distanz an die Latte lenkte. Klare Torchancen für die Gastgeber suchte man in der zweiten Halbzeit vergeblich, auch wenn sie in den letzten Minuten noch mal alles nach vorne warfen.

Die gleichzeitige Niederlage des TSV Hohenwart in Hepberg lässt die Hoffnung auf den direkten Klassenerhalt leben, denn so hat man einen Punkt auf den ersten Nichtabstiegsplatz aufgeholt. Bei noch 5 Punkten Rückstand, 12 noch zu vergebenden Zählern und mit dem Spiel bei Tabellenführer Oberhaunstadt vor der Brust, wäre ein Sieg dennoch sehr wichtig gewesen, wenn auch nicht verdient. Positiv ist, dass hinten endlich mal die Null stand, negativ, dass es im Moment einfach an offensiver Durchschlagskraft fehlt.

Matthias Gabler
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