FC Hepberg - FC Geisenfeld

FC-Hepberg

1:0

FC Geisenfeld

Spielbericht

Einmal mehr unnötig - Geisenfeld verliert 0:1 in Hepberg

Die ersten 25 Minuten gehörten klar den Gästen. Zwar hatten die Hepberger mit ihrem hochkarätigen Kader etwas mehr Spielanteile, wirkten aber überrascht vom Elan der Falkenburger-Elf, die auch spielerisch Akzente setzte. Nach 5 Minuten setzte Dennis Maier etwas überhastet einen Kopfball über das Gehäuse, er hätte Zeit für einen gezielteren Abschluss gehabt. Drei Minuten später kam Simon Kirmaier nach einem Querpass im Strafraum zum Schuss, brachte aber keinen Druck hinter den Ball. In der 13. Minute war es erneut Dennis Maier, der die Chance vergab, seine Farben in Führung zu bringen. Die Gastgeber waren zunächst nur bei Freistößen gefährlich, da aber dann richtig. So auch in der 19. Minute, als Murat Bezgin an Torwart Alex Fink scheiterte. Eine Minute später kam auf der Gegenseite Eyup Aslan nach einem Freistoß freistehend zum Kopfball, zielte aber genau auf Torwart Lawal. Nach etwa 25 Minuten kam Hepberg besser in die Partie und auch Smoljic scheiterte per Freistoß an Fink. Der nächste Torschuss gehörte wieder den Gästen, ein abgefälschter Ball von Harun Caglar ging knapp über die Latte. Die Gäste verursachten nun zu viele Freistöße um den Strafraum gegen druckvoller werdende Hepberger und immer wurde es gefährlich, aber noch ohne zählbaren Erfolg. In der 44. Minute eroberte Bilal Rihani den Ball gegen den auf der Linie starken, aber fußballerisch sehr wackligen Torwart Lawall, verfehlte aber aus spitzem Winkel das leere Tor. Mit einem letzten Freistoß für Hepberg ging ein gutes Kreisligaspiel in die Pause, der Ball ging knapp vorbei.

Nach dem Seitenwechsel wurden die Angriffe der Gastgeber zielgerichteter, sie entwickelten teilweise enormen Druck auf das Geisenfelder Tor. Hinzu kam, dass sich die Gäste von den ständigen verbalen Provokationen einiger Hepberger Akteure anstecken ließen und ihre spielerische Linie verloren. Innerhalb weniger Minuten gab es drei Freistöße für Hepberg nah an der Strafraumkante und den dritten nutzte Smoljic in der 55. Minute zum 1:0. Er erkannte, dass die Mauer einen Schritt zu weit innen stand und traf flach außen herum ins lange Eck. Nun waren die Hepberger zwar das überlegene Team, verpassten es aber, daraus Torchancen zu kreieren, zumal Geisenfeld defensiv einen guten Job machte. Nach vorne blieb aber vieles Stückwerk, auch wenn zweimal Harun Caglar und einmal der eingewechselte Lukas Haslbeck noch Schusschancen hatten. In der 80. Minute ging Hepbergs Waldemar Stengler überfällig mit der gelb-roten Karte vom Platz, eigentlich hätte Emre Erbas schon zwei Minuten vorher das selbe Los treffen müssen, als er eben gelb verwarnt Daniel Gmeiner von hinten in die Parade fuhr. Doch obwohl die Gäste in Überzahl alles nach vorne warfen, konnten sie das Hepberger Tor nicht mehr in Gefahr bringen.

Eigentlich hätten die Gäste sich mindestens einen Punkt verdient, doch aller Konjunktiv bringt nichts, da Hepberg eben den einen Fehler nutzte, während man selbst seine Chancen vergab und sich durch ein zuviel an Emotionen aus dem Konzept bringen ließ.

Matthias Gabler
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