FC Geisenfeld - ST Kraiberg

FC Geisenfeld

1:4

ST-Kraiberg

Spielbericht

Die größere Klasse setzt sich letztlich durch

Trotz einer über weite Strecken gute Leistung des FC Geisenfeld setzte sich am Ende die größere individuelle Klasse des ST Kraiberg noch deutlich durch. Die Gäste waren natürlich spielerisch überlegen und besonders mit Standards gefährlich. So trafen sie schon in der zweiten Minute im Anschluss an eine scharfe Freistoßflanke den Pfosten. Zwei Minuten später konnte Kraiberg eine Konfusion im Geisenfelder Strafraum nicht nutzen. Die Distl-Elf fand nun aber besser in die Partie und Thomas Amort setzte einen Kopfball neben das Gehäuse. In der 10. Minute schickte Amort dann Mike Luja über rechts, der trat an und Hämmerte das Leder hoch zum 1:0 ins Eck. Kraiberg musste nun seine eher abwartende Grundhaltung aufgeben und war auch überlegen, kam aber gegen eine gut stehende Abwehr kaum zu Torszenen. In der 41. Minute hatten die Gäste allerdings eine Großchance, als sie einen freien Kopfball aus fünf Metern nicht aufs Tor brachten. In der 44. Minute erhielten dann die Gastgeber einen Freistoß aus 18 Metern zugesprochen, doch den klasse Schuss von Harun Caglar parierte Torwart Orth ebenso stark.

Nach dem Seitenwechsel verstärkte sich der Druck der Gäste und den Gastgebern fehlen ganz einfach die spielerischen Mittel, um sich zielgerichtet aus einer Umklammerung zu befreien und Konter einzuleiten. Doch bis zur 66. Minute hielt das Bollwerk, auch weil der junge Torwart Alex Fink mehrfach auf dem Posten war. Dann aber kam der Nackenschlag durch eigene Fehler, gepaart mit Cleverness und individueller Klasse des Gegners. Geisenfeld verlor gleich zweimal einen schon gesicherten Ball, in der Mitte holte Kraiberg einen Freistoß heraus und Dinulovic schlenzte ihn schulbuchmäßig über die Mauer ins Eck - 1:1. Sechs Minuten später hatten die Gastgeber noch einmal die Chance zur Führung, doch nach tollem Pass von Amort traf Gmeiner aus spitzem Winkel nur das Außennetz. Im Gegenzug war dann erneut Torwart Fink im 1 gegen 1 zur Stelle. In der 76. Minute bekam Kraiberg einen weiteren Freistoß zugesprochen, spielte ihn wuchtig ans kurze Eck und der Klärungsversuch von Kapitän Patrick Valentin landete zum 1:2 im langen Eck. Geisenfeld gab nicht auf und versuchte noch einmal alles, doch Kraiberg spielte die Partie jetzt mit seiner ganzen Routine zu Ende und nutzte zwei Konter zum 1:3 und 1:4.

Trotz einer Leistung, die grundsätzlich in Ordnung war, steht der FCG erneut als Verlierer da und das auch verdient. Man macht einfach zu viele Fehler und nach vorne fehlt es an Kreativität und Präzision, auch wenn der Einsatz immer stimmt. Man läuft nun Gefahr, nach dem letzten Hinrundenspiel kommenden Sonntag in Oberhaunstadt bereits den Anschluss zu den Nichtabstiegsplätzen verloren zu haben.

Matthias Gabler
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