SV Denkendorf - FC Geisenfeld

SV-Denkendorf

0:1

FC Geisenfeld

Spielbericht

FC Geisenfeld siegt im Kellerduell

Das Kellerduell in Denkendorf war erwartungsgemäß kein fußballerischer Leckerbissen, es dominierten Kampf, Emotionen und Fehler. Beiden Teams war anzumerken, dass man auf keinen Fall als Verlierer vom Platz gehen wollte und entsprechend verhalten agierten sie zunächst. Denkendorf war dabei feldüberlegen und agierte hauptsächlich mit hohen, weiten Bällen, die Gäste, bei denen Filip Merckx und Co-Trainer Florian Stegmeier den urlaubenden Martin Distl vertraten, hatten damit so ihre Probleme, konnten aber in letzter Distanz immer wieder klären. Etwa ab der 20. Minute kam Geisenfeld besser ins Spiel, hatte durch Christian Feil eine erste Kopfballchance und erzielte in der 32. Minute das Tor des Tages. Daniel Powell setzte sich über rechts durch, flankte zur Mitte und Sebastian Friedrich überraschte den oft unsicher wirkenden Denkendorfer Torwart mit einem Kopfball ins kurze Eck, was auch die letzte Torszene bis zur Pause blieb.
Nach dem Seitenwechsel kam Denkendorf druckvoll ins Spiel zurück. Die Gäste verloren in dieser Phase etwas die Ordnung und die Gastgeber hatten zwei gute Chancen durch einen Schuss von der Strafraumgrenze und einen Freistoß aus 20 Metern, doch beide male ging der Ball am Pfosten vorbei. Mit zunehmender Spieldauer wurde die Partie immer hektischer, in den Strafräumen tat sich hingegen wenig, und so ist es bezeichnend, dass die beste Denkendorfer Chance ein verunglückter Kopfball von Andreas Ismann war, den Torwart Benni Feil mit einer unglaublichen Parade an den Pfosten lenkte. Als in der 71. Minute Julian Kund in einem Zweikampf zu spät kam und mit gelb-rot vom Platz musste, drückte Denkendorf natürlich noch mehr, doch die größte Chance hatte Geisenfeld, als Kapitän Mike Luja aus kurzer Distanz am Torwart scheiterte. Die Gastgeber trafen einmal das Aussennetz, scheiterten einmal an Torwart Feil und setzten mit der letzten Aktion des Spiels einen Freistoß über die Latte.
Schön war es nicht und irgendwie ist der Dreier auch glücklich für Geisenfeld, das macht ihn aber nicht weniger wichtig.

Matthias Gabler
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