VfB Eichstätt II - FC Geisenfeld

VfB-Eichstätt

2:1

FC Geisenfeld

Spielbericht

Geisenfeld verliert in der Nachspielzeit

Das Spiel des FC Geisenfeld bei der 2. Mannschaft des VfB Eichstätt kann man unter dem Motto zusammenfassen: “Mit dem Hintern eingerissen, was man mit den Händen aufgebaut hat.” Die Partie stand von Anfang an auf keinem hohen Niveau. Eichstätt hatte mehr Anteile und ließ den Ball besser laufen, kreierte aber wenig Torszenen. Die Distl-Elf war gewohnt willig, lauf und kampfstark, doch die spielerischen Schwächen traten einmal mehr deutlich zu Tage. In der Anfangsphase drückten die Gastgeber und hatten in der 6. Minute nach einem Ballverlust im Aufbau die erste Chance, verfehlten aber das Tor knapp. Fünf Minuten später donnerten sie einen Freistoß aus 18 Metern ans Lattenkreuz. Es folge viel Leerlauf mit etlichen Zweikämpfen und noch mehr Fehlpässen auf beiden Seiten. Kurz vor der Pause hatten dann die Gäste ein kleines Hoch, spielten entschlossener nach vorne und wären um ein Haar in Führung gegangen. Erst verschätzte sich Eichstätts Torwart bei einer Flanke, doch der Kopfball des überraschten Sasa Memisevic ging vorbei. Eine Minute später stand Harun Caglar plötzlich frei vor dem Torwart, doch der Ball versprang ihm und die Chance war vorbei.Nach der Pause knüpfte Geisenfeld zunächst daran an und hatte durch einen Kopfball von Feistenberger, der knapp drüber ging, und durch Thomas Amort, der den Ball im Strafraum super annahm, aber dann geblockt wurde, zwei Chancen. In der 57. Minute verursachten die Gäste einen unnötigen Freistoß. Der Ball kam nach innen, konnte nicht entscheidend geklärt werden, Eichstätt passte von rechts an den Elfmeterpunkt, wobei wiederum die Chance zur Klärung nicht genutzt wurde und Dominik Pfuhler hämmerte das Leder genau ins Kreuzeck – 1:0.

Die Gäste ließen nun die Köpfe hängen, Eichstätt spielte jedoch seine Konterchancen zu schlecht, um das Spiel frühzeitig zu entscheiden. So raffte sich Geisenfeld in der Schlussphase noch einmal auf und wurde auch belohnt. Der eingewechselte Daniel Lohninger wurde über links geschickt, brachte den Ball zur Mitte, wo Memisevic zwar verpasste, aber Thomas Amort den Ball rechts im Strafraum annahm und im Fallen ins kurze Eck traf – 1:1. Da beide Teams zwar weiter Gas gaben, aber nicht viel zustande brachten, sah es bis zur 93. Minute nach einem Unentschieden aus. Dann erhielt Eichstätt einen letzten Freistoß an der rechten Seite auf Höhe der Mittellinie. Der Ball war lange uinterwegs, doch weder der Torwart noch die Abwehr orientierten sich zum Ball und so konnte Stefan Biber freistehend zum 2:1 einköpfen.Frustration und Fassungslosigkeit waren nach der erneuten Niederlage angesagt im Geisenfelder Lager. Die Mannschaft gibt in Spiel und Training alles, auch angeschlagene Spieler stellen sich in den Dienst der Mannschaft, Trainer Martin Distl ist über jeden Zweifel erhaben und macht einen klasse Job und doch reicht es besonders im Offensivspiel nicht. Der Aderlass im Sommer war wohl doch zu groß.

Matthias Gabler
Weitere Informationen