FC Geisenfeld - VfB Eichstätt II

FC Geisenfeld

0:0

VfB-Eichstätt

Spielbericht

Hoher Aufwand, wenig Ertrag: Geisenfeld spielt 0:0 gegen Eichstätt II

Der FC Geisenfeld musste im Heimspiel gegen den VfB Eichstätt II auf Abwehrchef Simon Kirmaier und die verletzten Daniel Gmeiner und Sebastian Friedrich verzichten. Alex Fink kehrte ins Tor zurück. Die Gastgeber begannen sehr couragiert, der Ball lief gut durch die eigenen Reihen und sie setzten die Gäste unter Druck. Bereits nach vier Minuten hatte Sasa Memisevic die große Chance, als er nach einem langen Ball erfolgreich spekulierte, frei zum Schuss kam, aber mit links keinen Druck hinter den Ball brachte. Leider ging es nicht so weiter. Geisenfeld war zwar überlegen, schaffte es jedoch nicht, Abschlüsse zu kreieren. Der VfB Eichstätt II begnügte sich damit, in der Defensive gut zu stehen und ab und an zu kontern, doch bis auf zwei ungefährliche Distanzschüsse kam nichts dabei herum.

Nach dem Seitenwechsel scheiterten die Gäste dann bei ihrer größten Chance an Torwart Fink, die folgende Ecke sorgte für Verwirrung, konnte aber letztendlich geklärt werden. Je länger die Zeit lief, desto mehr drückte Geisenfeld, doch Chancen blieben Mangelware und zudem musste man dem hohen Aufwand körperlich Tribut zollen. In der 55. Minute setzte sich Mike Luja wuchtig durch, hatte unversehens freie Bahn und traf aus 20 Metern den Außenpfosten - ein Querpass auf den gestarteten Harun Caglar hätte jedoch eine Großchance bedeutet. Drei Minuten später zog Memisevic von links vor das Tor, sein Abschluss ging aber weit über den Kasten. Auch wenn Geisenfeld bis zuletzt alles gab und manch einer bis zur totalen Erschöpfung weitermachte, es blieb bis zur 90. Minute die letzte klare Torchance, auch wenn Harun Caglar mit einem Freistoß knapp das Tor verfehlte und ein weiterer für Durcheinander im Eichstätter Strafraum sorgte. In der 90. Minute schickte Bilal Rihani Florian Lang steil und der traf auch ins Tor, doch das Schiedsrichtergespann entschied auf Abseits. Es war wohl eher keines, aber davon kann sich der FCG nichts kaufen.

Am Ende überwog die Enttäuschung über zwei verlorene Punkte und der FC Geisenfeld muss sich sicher den Vorwurf gefallen lassen, dass man gegen einen keineswegs übermächtigen Gegner trotz hohen Aufwands kaum Abschlüsse zu Stande gebracht hat. Die Leistung und Moral waren jedoch gut und sollten Mut geben für den Endspurt. Verstecken muss sich dieser FCG vor keinem Team mehr in der Kreisliga! Außerdem lohnt ein Blick auf die letzte Saison: Zu vergleichbarem Zeitpunkt waren damals die Gesichter nach einem chancenarmen 0:0 gegen Gaimersheim lang, am Ende war der Punkt wertvoll im Abstiegskampf.

Matthias Gabler
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