FC Geisenfeld - Türkischer SV Ingolstadt

FC Geisenfeld

1:2

Turkisch-SV-Ingolstadt

Spielbericht

Nächste Niederlage für Geisenfeld

Der FC Geisenfeld verlor auch das vierte Spiel in Folge, 1:2 gegen Türkisch SV Ingolstadt. Den besseren Beginn hatten dabei die Jungs von Geburtstagskind Martin Distl, als Luja den unsicheren Gästetorwart unter Druck setzte, der prompt den Ball verlor und Thomas Amort das Leder knapp über die Latte hob. Kurz darauf ging Mike Luja über rechts auf und davon, zögerte jedoch mit dem Abschluss, wurde bedrängt und zielte drüber. Der Anfangsschwung hielt jedoch nicht, die Gäste übernahmen das Kommando gegen dicht gestaffelte Gastgeber. In der 12. Minute war Torwart Alex Fink bei der ersten Chance zur Stelle. In der 21. Minute schaltete der Türkisch SV nach einem Ballgewinn schnell um, doch Emre Erbas kam bedrängt von Fink nur noch mit der Fußspitze an den Ball und verfehlte das Tor. Nur eine Minute später wurde Harun Caglar im Strafraum klar gefoult, der Schiedsrichter ließ jedoch weiterlaufen. Fast im Gegenzug stand plötzlich Mehmet Özler frei, wurde jedoch noch bedrängt und so war sein Abschluss kein Problem für Alex Fink. Fast mit dem Seitenwechsel traf dann Emre Erbas aus spitzem Winkel noch auf die Torlatte.

Nach dem Seitenwechsel kam Routinier Holm für Geisenfeld und die Gastgeber hatten neuen Schwung, doch zunächst musste Torwart Fink einen verdeckten 18-Meter-Schuss aus dem Eck fischen. In der 58. Minute tankten sich Gmeiner, Holm und Caglar im Zusammenspiel in den Strafraum durch, brachten den Ball aber nicht am Torwart vorbei. Nur eine Minute später fand ein Diagonalball von Lukas Kellermann Harun Caglar im Strafraum, der den Ball zwar am Torwart vorbeibrachte, aber die Gäste konnten noch klären. Mitten in diese Drangphase hebelte der Türkisch SV Ingolstadt mit einem Doppelpass die Abwehr aus und erzielte das 0:1. Fast im Gegenzug brachte Harun Caglar einen Freistoß mit Schnitt in den Strafraum, niemand kam an den Ball, der vor dem Torwart aufsprang und ihm über die Handschuhe ins Netz rutschte - 1:1. Gleich darauf zog der eingewechselte Ex-Geisenfelder Ali Erbas wuchtig ab, doch Fink hielt. In der nächsten Aktion bekamen die Gäste aber einen berechtigten Freistoß aus 18 Metern zugesprochen und nutzten ihn unhaltbar zum 1:2. Bis dahin war es ein ansehnliches Fußballspiel, doch nun drängte sich der Schiedsrichter, der schon vorher eine recht einseitige Zweikampfbewertung zu Gunsten der Gäste an den Tag legte, in den Mittelpunkt. Zuerst schickte er FCG-Coach Martin Distl aus dem Innenraum, obwohl der nur "Hey Schiri..." und bis zu dieser Szene gar nichts Richtung Unparteiischem gesagt hatte (hier bin ich Ohrenzeuge, da ich direkt hinter Distl stand). Dann ahndete er eine klare Tätlichkeit der Gäste an Daniel Gmeiner mit gelb für beide Spieler, um später Sasa Memisevic für versuchtes Nachtreten durchaus regelkonform vom Platz zu stellen. Schiedsrichterkritik im Spielbericht ist nicht mein Ding, aber das heute schlug dem Fass den Boden aus, zumal dieser Schiedsrichter schon am 1. Spieltag den FCG gegen Gerolfing II massiv benachteiligt hat. In der Schlussphase wurde kein Team mehr wirklich torgefährlich, obwohl der FCG alles nach vorne warf und die Gäste konterten, auch deshalb, weil die Partie längst aus allen Fugen geraten war. Letzter Aufreger war eine folgenlose gelb-rote Karte gegen Mehmet Özler in der Nachspielzeit.
Der Sieg für den Türkisch SV Ingolstadt geht unterm Strich in Ordnung, auf Grund der besseren Torchancen und der höheren Spielanteile. Trotz einer guten Leistung verlor der FCG erneut und steht nun bereits mit dem Rücken zur Wand.

Matthias Gabler
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